Morgendliche Gedanken
Würde man versuchen, alles Leid aus der Welt zu schaffen, so würde man den Kampf erbarmungslos verlieren. Denn Leid definiert sich durch diejenigen, denen es gut geht. Leid definiert sich durch Ungleichgewicht. So sollte man versuchen, alle Ungerechtigkeit aus der Welt zu schaffen, um nahezu alles Leid zu besiegen. Es geht zunächst nicht nur um Menschen in der dritten Welt, sondern um uns in unserem Umfeld. Sobald wir die Ungerechtigkeit dort in großen Teilen unter Kontrolle haben, können wir uns dem großen und ganzen widmen, aber erst dann, denn was kann uns ein korrupter Politiker glaubhaft über Ehrlichkeit vermitteln? Mehr oder weniger gar nichts, außer Misstrauen oder man hatte selbst vor korrupt zu werden.
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